Freitag, 18. Juni 2021

Mittwoch, 16. Juni 2021

Ursprünglichkeit und Moderne

Die Aktiven der AG „Altes Pastorenhaus” des HVV Martfeld, rechts der Bau-Ing. und Zimmermann Tassilo Turner (Foto: Uwe Campe)

Erster Bauabschnitt am Alten Pastorenhaus abgeschlossen


Von Uwe Campe (Artikel der Kreiszeitung vom 15. Juni 2021)

Im Jahr 1535 ließ der von einem Meierhof in Martfeld stammende Geistliche Otto Homfeld, nachdem er hierfür zuvor die Erlaubnis seines Hoyaer Landesherrn Graf Jobst II. erhalten hatte, im dortigen Pfarrgarten „Auf der Wurth“ ein eigenes Haus errichten. Um dieses Haus herum errichtete man später ein größeres Hallenhaus, in dem dann das Pastorenhaus über Jahrhunderte verborgen blieb.

Donnerstag, 3. Juni 2021

Jauchzet und frohlocket – die Plattensammlung

Sandsteinplatten für den Fußboden

Vor Begeisterung jubilieren und dabei in Verzückung geraten, konnten die Mitglieder der Arbeitsgruppe „Altes Pastorenhaus von 1535“. Der Aufruf zur Spende von Sandsteinplatten für den Fußboden von Pastors Hus war ein riesen Erfolg.

Samstag, 29. Mai 2021

"Land unter" in Pastors Hus

Die restaurierte Decke in Pastors Hus

Der Deckenbelag in Pastors Hus besteht aus 60 cm breiten Eichenbrettern mit Nut und Feder, wahrscheinlich noch aus der Bauzeit – eine dendrochronologische Untersuchung wird uns demnächst das Alter der Deckenbretter verraten. 

Dienstag, 25. Mai 2021

Das Ausstaken

Originale Lehmausfachung von 1535 mit Staken aus Ästen

Nach der langen frostigen Winterpause sind jetzt die Arbeiten wieder aufgenommen worden. nachdem schon Fundament und Bodenplatte hergestellt werden konnten widmeten sich jetzt Tassilo Turner und sein Team der Ausstakung der Wände.

Eisen trifft Holz

statische Sicherungselemente in Pastors Hus

Seit ewigen Zeiten haben die Zimmerleute mit dem Erfahrungsschatz der vergangenen Jahrhunderte ihre Häuser gebaut. Sie wussten genau wo die Schwachstellen sind, wo sie Verstärkungen einbauen müssen und wie man so stabil baut dass es über Jahrhunderte zusammenhält. 

Sonntag, 18. April 2021

Was kommt aufs Dach? … und was war auf dem Dach?

Die einzige Dachziegelscherbe wurde unter dem Fussboden entdeckt. Nach Form, Farbe und Materialzusammensetzung könnte es ein Stück Mönch oder Nonne sein. 

Mönch und Nonne – ein spannendes Thema, das schon einige Male diskutiert wurde. Schon 2003, während der ersten hauskundlichen Untersuchung der Pastorenhauskonstruktion im Bauernhaus, tauchte die Frage auf: Welche Dacheindeckung hatte das Gebäude im Jahr der Erbauung 1535?

Samstag, 10. April 2021

Fester Boden unter den Füßen

Fußboden aus „gesammelten" Sandsteinplatten in einem restaurierten Verdener Stadthaus.

Spendenaufruf

Liebe Besucherinnen und Besucher von Pastors Hus!

In der Kirchstraße 13 in Martfeld tut sich – nach der Winterpause – was. Wer bei nicht gerade frühlingshaften Temperaturen doch mal einen Spaziergang wagt, der sollte seine Route unbedingt am „Alten Pastorenhaus von 1535“ vorbeiführen. 

Montag, 1. März 2021

Nachbarschaftshilfe – Der Windenbock aus Wechold

Rückblick auf die Verrollung

Der alte Windenbock aus Wechold wurde nochmal aktiviert

Mehr als sechzig Jahre ist es her, dass ein bei der in früheren Zeiten nicht unüblichen Versetzung von Fachwerkgebäuden unerlässlicher Gebrauchsgegenstand zum letzten Mal im Einsatz war, wurde doch Ende der 1950er-Jahre unter Zuhilfenahme eines Windenbocks von der Wecholder Zimmerei Hopmann ein Fachwerkschafstall in Stapelshorn um etliche Meter an einen neuen Standort versetzt oder genauer gesagt verrollt. Seither fristete dieses einfache aber effiziente Gerät aus Eichenholz ein weitgehend unbeachtetes Dasein, zunächst noch bei dem genannten Zimmereibetrieb, seit vielen Jahren aber im Arsenal des Heimatvereins Wechold. 

Donnerstag, 11. Februar 2021

Pastors Hus im frostigen Winterschlaf

Martfeld im Februar 2021 –
mit richtig Schnee und 2stelligen Minustemperaturen

Was macht eigentlich Pastors Hus? – werden sich viele Menschen fragen die unser Projekt in den letzten Monaten mehr oder weniger begleitet haben. Wann und wie geht es weiter?